Samstag, 25. Februar 2017

Deutschland und Europa-Puzzle

Diese beiden tollen Puzzles im XXL-Format habe ich auf der diesjährigen Didacta in Stuttgart entdeckt und musste sie natürlich gleich beide bestellen, auch wenn ich sie erst nächstes Jahr einsetzen kann. Heute kamen sie an und ich bin ganz begeistert.



Bestellen kann man die Puzzles bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg. Dort bekommt man auch noch ein großes Welt-Puzzle.

Deutschland: KLICK Europa: KLICK Welt: KLICK

Sonntag, 19. Februar 2017

Grußkärtchen für die Faschingsferien

Noch eine Woche durchhalten, bis in Bayern die wohlverdienten Faschingsferien beginnen. Natürlich feiern wir am letzten Schultag in der Schule Fasching, es gibt Krapfen und die Kinder bekommen wie immer vor den Ferien ein passendes Grußkärtchen mit einem Päckchen bunten Smarties dazu.


Ich wünsche euch eine fröhliche und bunte Faschingszeit!

Runterladen könnt ihr euch die Kärtchen hier:


Samstag, 11. Februar 2017

Das Auge im Sachunterricht

Im Sachunterricht beschäftigen wir uns gerade mit dem Thema Auge. Hierzu möchte ich euch heute meine Sequenz zum Thema und ein paar gesammelte Ideen vorstellen.

Am Anfang durften die Kinder wie immer einen eigenen Hefteintrag gestalten, in dem sie ihr Vorwissen aufschrieben. Anschließend schauten wir uns das Auge und seine Bestandteile von außen mit kleinen Spiegeln an. Hierzu durften die Kinder in Gruppenarbeit ein großes Plakat gestalten und die Teile des Auges beschriften. Die Frage "Wie funktioniert sehen eigentlich?" beschäftigte die Kinder ganz besonders. Hierfür schauten wir uns das Auge und seinen Aufbau mit einem Augenmodell von innen genauer an. Dazu gibt es auch einen tollen Löwenzahn-Film, der den Sehvorgang kindgerecht erklärt: KLICK

Um herauszufinden, wie das Auge geschützt wird, führten wir einige kleine Versuche zu den Augenbrauen, der Regenbogenhaut, den Augenlidern und Wimpern durch. Besonders beeindruckend war es im Spiegel zu beobachten, wie sich die Pupille weitet und wieder verengt, wenn man die Augen eine Zeit lang schließt. Im Anschluss durften die Kinder in Gruppenarbeit überlegen, wie man die Augen zusätzlich zu den körpereigenen Schutzmechanismen schützen kann und gestalteten dazu große Plakate, die anschließend präsentiert wurden.

Um die Fähigkeit der Augen zu testen, Farben zu erkennen, habe ich ein paar Ishihara Farbtest Kärtchen gebastelt. Die Kinder mussten die darauf abgedruckten Zahlen erkennen und konnten sich auf der Rückseite selbst kontrollieren.


Wir befassten uns außerdem mit optischen Täuschungen. Hierzu habe ich eine tolle Kartei bestehend aus 50 Kärtchen mit passenden Erklärungen gefunden.


Besonders interessant fanden die Kinder die von der Natur auf unterschiedliche Bedürfnisse angepassten Tieraugen, die wir uns genauer anschauten.


Auch das Thema Blindheit war Teil der Sequenz. Hier lernten wir Hilfsmittel für Blinde kennen, damit diese sich in der Umwelt zurechtfinden können. Wie schwer das für blinde Menschen ist, durften die Kinder in Partnerarbeit mit Augenbinden ausprobieren. Hierzu ließen sie sich von einem Partner ein paar Minuten blind durch das Schulhaus führen. Besonders interessant war natürlich die Blindenschrift von Louis Braille, die die Kinder mit folgenden Büchern ausprobieren und erfahren konnten.


Habt ihr noch weitere Ideen zu diesem Thema?

Sonntag, 29. Januar 2017

Rechtschreibkiste in der Grundschule

Gestern gab es bei Aldi Süd wieder die praktischen Werkzeugkisten, die ich bereits für meine Wortschatzkiste zweckentfremdet hatte. Diesmal habe ich richtig zugeschlagen und mir gleich drei Kisten gekauft. Für die erste Kiste hatte ich auch bereits eine Idee, die ich euch heute vorstellen möchte. Daraus soll eine Rechtschreibkiste werden, die Übungen zu bestimmten Rechtschreibfällen beinhalten wird.


An den Inhalten für die einzelnen Schubladen arbeite ich noch. Ich werde euch diese aber vorstellen, sobald ich sie fertig habe. Heute gibt es schon mal die Kärtchen für die äußere Beschriftung der Boxen.

Runterladen könnt ihr euch die Schilder hier:


Montag, 23. Januar 2017

Lernentwicklungsgespräche in der Grundschule

In Bayern gibt es seit dem Schuljahr 2014/2015 die Möglichkeit das Zwischenzeugnis in den Jahrgangsstufen 1-3 durch ein dokumentiertes Lernentwicklungsgespräch zu ersetzen. Um meine Gespräche kindgerechter und motivierender zu gestalten, habe ich hierfür Material erstellt und möchte euch heute meine Vorgehensweise genauer erklären.


Im Jahrgangsstufenteam entwickelten wir einen Dokumentationsbogen mit passenden Kriterien zu den einzelnen Fächern, sowie zum Sozial-, Lern- und Arbeitsverhalten. Im Vorfeld bekamen die Kinder einen identischen Schülerbogen mit nach Hause und mussten sich zu jedem Kriterium selbst einschätzen. Für die Einschätzung verwenden wir fünf unterschiedlich große Sterne, deren Bedeutung den Kindern bekannt ist.

Um den Kindern die Aufregung zu Beginn des Gesprächs zu nehmen, darf unser Klassentiger mit am Tisch sitzen. Für jedes Gespräch habe ich 30 Minuten veranschlagt, die wir mit der großen Sanduhr im Blick haben können. Starten möchte ich mit den Stärken des Kindes. Hierzu lege ich die entsprechende Reflexionswolke (siehe Bild) auf den Tisch und wir überlegen gemeinsam, was das Kind besonders gut kann.

Um die Fächer auf dem Lernentwicklungsbogen nicht einfach nur der Reihe nach abzuhandeln, dürfen die Kinder aus dem roten Säckchen jeweils eins der runden Fächerkärtchen ziehen und es einem der fünf Sterne auf dem Tisch zuordnen. Anschließend schauen wir uns das Fach und dessen Bereiche auf dem Bogen genauer an und besprechen, was das Kind schon besonders gut kann und wo noch Verbesserungsbedarf besteht.

Abschließend folgt die gemeinsame Zielvereinbarung, die mit der Zielflagge visualisiert wird. Die Ziele werden auf einem gesonderten Blatt festgehalten und vom Kind, dem Lehrer und den Eltern unterschrieben. Auf einem Zielkärtchen vom Ideenreiseblog halten wir das wichtigste Ziel schriftlich fest, das im Federmäppchen aufbewahrt werden kann und so immer präsent ist.

Hier könnt ihr euch die Wolken und die Fächerkärtchen runterladen:

Freitag, 20. Januar 2017

Aufbewahrungsschalen in der Grundschule

Diese bunten Aufbewahrungsschalen nutze ich fast täglich, um Kleinigkeiten aufzubewahren oder zu präsentieren. Darin findet auch ein Großteil des Materials meiner Lernwörterstationen Platz.


Ich nutze die Schalen auch gerne für Zusatzmaterial an der Fertig-Theke oder für Stationen- und Gruppenarbeiten. Die Kinder können sich die Schalen mit dem Material einfach an ihre Tische holen und sie anschließend wieder zurückstellen.

Einen Link zu den Aufbewahrungsschalen findet ihr links bei meinen Lieblingsartikeln *

Samstag, 14. Januar 2017

Monsterbaukasten

Vor über zwei Jahren habe ich bereits über eines meiner Lieblingsbücher für den Englischunterricht berichtet: "Go away big green monster". Das Storybook eignet sich perfekt für die Wortschatzeinführung zum Thema "face". Außerdem greift es das bereits bekannte Thema "colours" wieder auf. Die Kinder lieben dieses Buch und sind jedes Mal voll dabei.


Da mir noch eine motivierende Übung gefehlt hat, habe ich diesen Monsterbaukasten gebastelt, mit dem die Kinder aus bunten Einzelteilen beliebige Monster zusammenstellen können. Die gelegten Monster bieten einen wunderbaren Sprechanlass. So kann in Partnerarbeit nach den Farben der einzelnen Teile gefragt oder einfach dazu erzählt werden: What colour is the nose? The monster's nose is green. Denkbar wäre es auch, die Kinder nach Anweisungen Monster legen zu lassen.

Im Anschluss an die Übungsphase durften die Kinder einen eigenen Hefteintrag gestalten und erfanden lustige bunte Monster, die sie entsprechend beschrifteten.

Die Vorlagen für die Monster findet ihr im Kizclub: KLICK

Donnerstag, 12. Januar 2017

Hausnummern würfeln in der Grundschule

Das Spiel "Hausnummern würfeln" ist vielen von euch sicher bekannt. Man findet dazu auch bereits einiges an Material im Internet. Da jedoch keine Vorlage so recht meinen Vorstellungen entsprach, habe ich selbst Kärtchen für meine Klasse erstellt. Bei diesem Spiel kommen die bunten 10er Würfel zum Einsatz, die ich bereits für das kleine Einmaleins genutzt habe.


Spielregeln:
Zwei Kinder würfeln abwechselnd eine Zahl von 0-9 und entscheiden sich an welche Stelle der Stellenwerttafel sie die Ziffer schreiben möchten. Ziel ist es eine möglichst hohe (wahlweise auch möglichst niedrige) Hausnummer zu erwürfeln. Um etwas Variation in das Spiel zu bringen, können die Kinder die Position der nächsten Ziffer auch zuvor festlegen.

Denkbar wäre es auch die Kinder mit einem roten (Hunderter), blauen (Zehner) und grünen (Einer) Würfel gleichzeitig würfeln zu lassen, die erwürfelten Zahlen zu benennen und in der Stellenwerttafel zu notieren. Die höchste (oder niedrigste) Zahl aus zehn Würfen gewinnt.

Ich habe die Kärtchen matt laminiert. So können sie ganz einfach mit herkömmlichen Bleistiften beschrieben werden. Im Anschluss lassen sich die Karten ganz leicht wieder sauber radieren.

Runterladen könnt ihr euch die Kärtchen hier:

Mittwoch, 11. Januar 2017

Zahlenraumerweiterung bis 1000

Heute starteten wir endlich mit dem heiß ersehnten Zahlenraum bis 1000. Dazu durften die Kinder in Gruppen eintausend bunte Plastikplättchen zählen und entwickelten dabei unterschiedliche Zähl- und Bündelungsstrategien, um möglichst geschickt auf ein genaues Ergebnis zu kommen.


Zuvor wurde natürlich geschätzt, um wie viele Plättchen es sich handeln könnte. Dies fällt den Kindern zu Beginn der Zahlenraumerweiterung meist noch besonders schwer und es kommen die unterschiedlichsten Schätzungen zustande. Durch diese handlungsorientierte Vorgehensweise bekommen die Kinder jedoch eine konkretere Zahl- und Größenvorstellung der Zahl 1000. Im Anschluss daran stellte jede Gruppe ihre Strategien und Ergebnisse vor, die doch recht unterschiedlich waren.

Einen Link zu den bunten Plastikplättchen findet ihr links bei meinen Lieblingsartikeln *

Montag, 9. Januar 2017

Glücks-AG in der Grundschule

Seit zwei Jahren betreue ich in Kooperation mit unserer Schulsozialarbeiterin die Glücks-AG - ein freiwilliges Zusatzangebot zum verpflichtenden Unterricht. Bereits vor den Ferien hatten wir uns hier ausgiebig mit Glücksbringern beschäftigt und dabei selbst Glücksbringer hergestellt. Dazu brachten die Kinder in der Natur gesammelte Steine mit, die sie bunt bemalen durften.


Passend zum Jahresstart griffen wir das Thema Glücksbringer heute noch mal auf und hörten die Geschichte von Herrn Glück und Frau Unglück. Im Anschluss an die Geschichte und deren Reflexion hatten wir noch etwas Zeit, um über Glück zu philosophieren. Dabei kamen tolle Fragen auf:

Was ist Glück überhaupt?
Was braucht man, um glücklich zu sein?
Kann man Glück auf eine andere Person übertragen?
Kann aus Unglück auch Glück werden?

Die Kinder hatten natürlich ganz unterschiedliche und individuelle Antworten auf diese Fragen sowie Erklärungsansätze und es hat Spaß gemacht, das Thema Glück aus Kinderperspektive zu betrachten.