Donnerstag, 31. Juli 2014

Sorgenfresser in der Grundschule

Darf ich vorstellen: Das ist Sepp, ein Sorgenfresser. Entdeckt habe ich einen Artgenossen von Sepp im letzten Jahr in einer meiner Hospitationsklassen. Die Idee hat mir sehr gut gefallen und deshalb haben wir jetzt auch einen Sorgenfresser.


So funktioniert der Sorgenfresser:
Haben die Kinder Sorgen, schreiben sie diese auf ein kleines Zettelchen und stecken ihn in das Maul des Sorgenfresserchens, der die Sorgen auffrisst. Die Sorgen der Kinder lösen sich dadurch natürlich nicht einfach in Luft auf, aber ich hatte das Gefühl, dass es den Kindern doch sehr geholfen hat, wenn sie aufschreiben, was sie bedrückt und sich dem Sorgenfresser "anvertrauen".

Kommentare:

  1. Ich liebe die kleinen Sorgenfresser. Meiner heißt "Rumple" :)
    Liebe Grüße, Caro

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  2. Ich hatte in meinem damaligen Durchgang auch einen Sorgenfresser, der wurde leider überhaupt nicht genutzt (schreibfaul? :D ) In diesem Durchgang habe ich ein normales Stofftier als Klassentier, das mögen sie sehr.

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    1. Oder deine Kinder hatten einfach keine Sorgen :)

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    2. :D Dann war hoffentlich das der Grund :-).

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  3. Wir haben auch einen Sorgenfresser, unser heißt Saggo :) Die Kinder nutzen ihn sehr intensiv. Viele Grüße!

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  4. ich hab auch den saggo, leider verlor er an interesse, da wir viele probleme (streitigkeiten untereinander etc.) schon im kreisgespräch lösen konnten, für die erstklässler, die noch kaum schreiben können, hab ich noch einen tipp (also eher für die lehrpersonen der 1. klassen): die kinder, die sorgen haben, schreiben ihren namen auf ein kärtchen, dass sie in den sorgenfresser stecken, so sucht sich die lp die zeit aus, wann, wo und wie sie mit dem kind über sein problem redet. also ich hab die probleme immer besprochen, nicht nur fressen lassen ;)

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  5. Ich habe meinen Sorgenfresser von einer Freundin bekommen, die selbst näht. Er heißt Sterni Sorgenfresser und sitzt auf einem Stuhl vor dem Rektorat. Er hat die Größe eines Kissens und darf bei Kümmernissen ausgeliehen werden. Da er so schön groß ist, kann man ihn knuddeln.
    LG Ines

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  6. Ich nähe selbst welche. Habe sie aber bisher nur verschenkt und noch nie mit in die Klasse genommen. Könnte ich mal ausprobieren...

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  7. Was für eine tolle Idee! :-)

    Liebe Grüße,
    Amanda

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  8. Ich mag die Sorgenfresser auch gerne...habe aber eine Frage. Besprecht ihr die Sorgen mit dem Kind, oder lasst ihr sie einfach nur "fressen". Ich denke beides hat seine Berechtigung, würde nur gerne wissen, wie eine Besprechung dann aussieht

    Liebe Grüße
    Lisa

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    1. Ich kenne es nur so, dass die Zettelchen (ohne gelesen zu werden) irgendwann entfernt werden...

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  9. Seit letzem Jahr haben meine Kollegin und ich auch ein Sorgenfresserchen in unseren Klassen ( jahrgangsgemischte Eingangsklassen) sitzen.
    Wir haben 'Schnulli' gewählt weil wir dachten, dass er im Zweifelsfall viele Sorgen fressen muss. Schnulli wurde den Klassen vom Nikolaus überreicht und mit Begeisterung begrüßt. Immer wieder nutzen Kinder das Sorgenfresserchen. Es wird auch häufig mit in den wöchentlichen Klassenrat genommen; natürlich werden dann die 'Sorgen' zum Teil gefiltert und /oder anonymisiert.
    Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht. Das Sorgenfresserchen ist aber auch oft Tröster, wenn jmd. traurig ist oder sich verletzt hat- dann wir nicht unbedingt gleich ein Zettelchen geschrieben. Manchmal sind auch Wünsche drin. Also insgesamt eine nette Geschichte!!

    LG BiStro

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